· 

Mein ganz persönliches OM – eine kleine Liebeserklärung an Yoga

Ich liebe Yoga! Seit gut zwei Jahren praktiziere ich Yoga fast täglich. Morgens eine Sequenz, abends eine Sequenz. Ganz bei mir, auf der Matte, zuhause. Ich bevorzuge die Ruhe und die Freiheit, die mir das Praktizieren in meinem Wohnzimmer gibt. Wo ich meine Matte ausrolle, da ist mein Yoga-Studio. Ich bin aber auch abseits der Matte Yogini – ich lese Bücher, ich sehe Filme an, ich höre Musik zum chanten, ich lausche und lerne. Wie kam es dazu?

 

Yoga in den 80’s – die Oma auf der Matte

Bereits Ende der 80er Jahre – also lange bevor Yoga hip wurde – kam ich mit Yoga in Kontakt. Ich erinnere mich gut daran, wie meine Großmutter damlas ihre Matte in der großen Küche ausrollte, sich Stille erbat und den Kopfstand übte. Unfassbar spannend fand ich das, was da hinter der verschlossenen Tür passierte. Heimlich habe ich versucht durch das Schlüsselloch zu spähen, aber mir blieb leider nur der schnelle Blick ins „Joga“-Buch, das ich im Bücherregal fand. Bis ich dann selber das erste Mal in den Krieger-Variationen wackelte, hat es ein bisschen gedauert: Zunächst konfrontiert mit toughen Poweryoga-Lehrerinnen, die einen in vollgepackten Studios durch Vinyasa-Flows trieben, deren Sinn und Zweck ich nicht verstand und die mir extrem auf Knie und Rücken gingen. Es blieb ein fader Beigeschmack und das Gefühl, wohl eher in einen Fitnesskurs geraten zu sein. Und weil ich wirklich das Gegenteil eines Leistungssportlers bin, hat mich dieser Lifestyle-Sport also zunächst so gar nicht begeistert! Ich mag keinen Wettkampf, schon gar nicht auf der Matte. Mir etwas beweisen – oder gar anderen – liegt mir völlig fern. Mein Alltag ist oft so hitzig und voll, wozu mich noch selber antreiben? Ich bevorzuge Ruhe und das Für-mich-sein. Wie ehemals meine Oma auch schon. OM!

Gekommen um zu bleiben – wie Yoga in mein Leben fand

Als mir vor zwei Jahren im Rahmen eines Mindfulness-Based Stress Reduction (MBSR) Kurs Yoga wieder in mein Leben gespült wurde, hat mich die Yoga-Welle dieses Mal förmlich mitgerissen. Aber Moment, Yoga – was ist das eigentlich? Spreche ich von Yoga, meine ich grundsätzlich natürlich die Asanas, die einzelnen Übungen. Aber Yoga ist so viel mehr als das und das bleibt leider oft im Hintergrund der glitzernden Instagram-Yoga-Welt. Yoga nach Patanjali – ein Weiser, der ca. 200 bis 400 vor Christus das berühmte „Yogasutra“ niederschrieb – bedeutet, den Geist in Einklang zu bringen und ihn bewusst auszurichten. 

„Yoga“ ist Sanskrit und bedeutet übersetzt „zusammenbinden“. Gemeint ist das Zusammensein von Körper und Geist. Die Achtsamkeit bei und mit sich, ruhig im Atem und im Geist verbunden zu sein, das ist Yoga. Und tatsächlich: Stehe ich auf der Matte, schalte ich alles andere aus. Das ist bei meinem unruhigen Geist wirklich eine Leistung. Daher meine Maxime: mein tägliches Yoga gib mir! Aber Yoga ist ja viel mehr als die Bewegung. Denn Patanjali beschreibt den achtgliedrigen Pfad, der aus acht Bereichen des Lebens besteht: 

 

Yama – ist die Moral und die Ethik, wie man anderen begegnet

Niyama – die Art wie man sich selber begegnet 

Asana – die Übungen

Pranayama – die Atemübungen

Pratyahara – Beherrschung der Sinne, nach innen ausgerichtet

Dharana – die Konzentration

Dhyana – Meditationspraxis

Samadhi – Verwirklichung des höheren Selbst

 

Ehrlich, ich bin noch nicht weit gekommen. Bis ich die Verwirklichung anstrebe, gebe ich mir noch viele Jahre, wenn denn überhaupt. Aber ich übe mich in den anderen Bereichen und es tut wahnsinnig gut. Dadurch habe ich mich auch der Spiritualität geöffnet: Als Atheist nehme ich mir die Freiheit, herauszufiltern, was mich anspricht und was ich gerne anwende. Das ist zum Beispiel die Arbeit mit Kristallen, was wunderschön und intensiv ist. Das sind aber auch Fullmoon und Newmoon Rituale, das ist Räuchern und das ist ein kleiner Altar. Und damit macht mir das ganze Yoga-Ding noch doppelt und dreifach Spaß. Denn darum geht es mir hier. Spaß und Freude. Ich mag keine Dogmen. Es geht mir eben um viel mehr als ein paar Fettverbrennungsübungen.

Warum das Agape Zoé für mich das perfekte Festival ist

Ich mag: Atmen und Bewegen. Ich mag die Idee des Sonnengruß oder die eines Baums. Ich mag den Berg. Ich liebe Meditation. Und all die vielen anderen spirituellen Kleinigkeiten, mit denen ich mich so gerne befasse. Weshalb ich auch so wahnsinnig happy bin, dass in drei Wochen (13./14. April 2019) das Agape Zoé Festival erstmalig nach Hamburg kommt. Agape, Liebe, und Zoé, Leben, vereint eben genau das – Yoga und Spiritualität. Yoga, Healing Arts, Mindfulness, Bodywork, Breathwork, Musik, Philosophie, Tanz und Live Acts von über 40 herausragenden Lehrern, Heilern & Künstlern aus der ganzen Welt bieten das ganzheitliche Konzept. Yeah!

 

Das Festival bietet an zwei vollen Tagen in Hamburg-Altona selbstredend Yoga-Klassen wie Hormon Yoga, Vinyasa-Flow, Acro-Yoga und Pranayama Sessions. Verschiedene Meditationen von Sound Healing, der Lichtatmung oder Tanzmeditationen bis bin zur Cacao Meditation. Wundervoll intensive Workshops zu diversen Themen wie Lebensvisionen, Sacred Spaces in hektischen Zeiten, Ätherische Öle oder dem „Wild Man Movement“! 

 

Ich freue mich ganz besonders auf die folgenden Events und hoffe sehr, sie alle zu schaffen: 

 

Erica Jung - Sacred Sounds, Sangha Kirtan & Stories of the Devine

Anne Hehl - I am enough

Anne-Christin Schmitz - Chakra Balancing

Laura Grubb - Hormonal Yoga Workshop for Women

Christine Dohler - Cacao-Ritual

 

Noch gilt die EARLY BIRD Phase! Tagesticket/Festivalticket bis 31.3.2019: 59€/89€

 

An der Tageskasse kann das Tagesticket für 79€ und das Festivalticket für 109€ erworben werden.

Alle Informationen zu den Terminen und Preisen, Lehrer*innen und Workshop-Leiter findest du hier 

 

 

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit dem Agape Zoé Festival entstanden. 

Fotocredits: Grit Sowinia/Agape Zoé Festival

Kommentar schreiben

Kommentare: 1
  • #1

    Saritschka (Mittwoch, 27 März 2019 12:21)

    ...und ich freue mich SO sehr darauf, dass Agape Zoé mit dir zu erleben! <3