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Meine Favoriten im Oktober

Das fünfte Buch von Joachim Meyerhoff habe ich zwar gerade erst angelesen, es kommt aber ganz selbstredend direkt auf meine Favoritenliste. Schon die ersten vier Bücher habe ich verschlungen. Meyerhoff ist ein begnadeter Wortmensch. Er schafft Geschichten und Dialoge, wie sie für mich besser nicht sein könnten. Meyerhoff führt in „Hamster im hinteren Stromgebiet“ fort, was auf dem Gelände einer (vom Vater geleiteten) Psychiatrie in Norddeutschland seinen Anfang und über den Schüleraustausch in den USA, inklusive Verlust eines Bruders, sowie – unerreicht komisch – seine Zeit als Theaterschüler in München seine Fortführung fand. Und nun also sein fünftes Buch, bei dem er seinen Schlaganfall verarbeitet, der ihn von jetzt auf gleich aus dem Leben riss. Meyerhoff erzählt – und das merkt man bereits auf den ersten Seiten – mit der ihm so typischen Tragikomik vom Krankenhausaufenthalt und den Begegnungen mit skurrilen Personen, die berührt und wärmt. Ich freu mich wahnsinnig drauf, das Buch nun in Ruhe weiterzulesen.

 

Es ist Herbst und endlich gibt’s Regen. Selbstverständlich lasse ich deshalb mein Swapfiets nicht stehen, sondern habe mir diesen Regenponcho von Vaude zugelegt. Dass Vaude in Sachen Nachhaltigkeit ein Pionier in Deutschland ist, braucht man wohl nicht mehr zu erwähnen, oder? Gerade in Sachen Funktionsbekleidung bin ich sehr kritisch, da viele Anbieter wortwörtlich Sondermüll produzieren und die Kleidungsstücke nach ihrer Nutzung zwingend fachgerecht zu entsorgt werden müssen. Vaude achtet bei seinen Materialien aber auf hohe Umweltverträglichkeit. So wie bei dem Poncho, der aus umweltfreundlichem, bluesign®-zertifiziertem Hauptmaterial hergestellt und dank Eco Finish umweltfreundlich – also ohne Fluorcarbone (PFC) – wasserabweisend gemacht wird. Klar, dass die in der Nähe vom Bodensee angesiedelte Firma zudem auf faire Produktion setzt, weshalb Vaude mittlerweile für mich eine echte Lovebrand geworden ist.

 

Ich trinke ja selten Alkohol. Und Longdrinks eigentlich schon gar nicht. Allerdings schmeckt dieser handgemachte Ingwer-Apfellikör so wundervoll, dass man ihn ab und an mit gutem Gewissen genießen kann. Ingwerer ist neu auf dem deutschen Markt und besticht durch den frischen Bio-Ingwer (und ich liebe Ingwer!), naturtrüben Bio-Apfelsaft, Bio-Rohrohrzucker, erlesenen Bio-Gewürzen und hochqualitativem Bio-Alkohol. Klingt – und schmeckt – fast ein bisschen ayurvedisch. Man trinkt ihn pur als Shot, als abgewandelten Glühpunsch im Tee oder in vielfältigen Variationen wie mit Gin. Aber da bin ich dann schon wieder raus. Egal wie, er wärmt von innen und schmeckt vorzüglich!

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