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Hochwertige Yoga-Wear im Test: Kismet

KOOPERATION I Dieses Jahr, da bin ich ehrlich, schafft mich. Die letzten Monate waren stürmisch und unruhig. Viele schlechte Nachrichten und Ereignisse platzten in mein Leben und verlangen mir viel Kraft ab. Und dabei spreche ich noch nicht mal von der verdammten Coronakrise, der US-Wahl oder unserer Wirtschaft. Das alles fließt noch ganz nebenbei in meinen Kopf und meinen Monkey Mind mit ein. Was mich jetzt nährt und mir guttut, ist, so viel Zeit in der Natur zu verbringen wie nur möglich. Ostsee, Wald oder Heide bringen mich runter – machen mich glücklich. Und natürlich mein geliebtes Yoga. Denn Yoga schafft es immer wieder, dass ich mich besser fokussieren und auch im Chaos mal innehalten kann.

Yoga-Wear für drinnen und draußen

Zuhause steige ich gerne in Jogginghose oder Unterwäsche auf die Matte, aber Outdoor sollte es dann schon eine ordentliche Yoga-Bekleidung sein. Idealerweise besteht die aus einem anschmiegsamen Material, das atmungsaktiv ist und mich bitte nicht einengt. Bei der Auswahl meiner Yoga-Wear ist mir, wie bei meinen restlichen Klamotten, Fair Fashion wichtig. Wie bei der Yoga-Marke Kismet. Die Gründerinnen und langjährigen Yoginis Sandra und Sylvia lernten sich auf einer Asien-Reise kennen und schätzen. Ihre gemeinsame Leidenschaft Yoga und ihre gemeinsamen Werte brachten sie schließlich dazu, das Label Kismet zu gründen – mit der Philosophie, Fairness, Gleichheit, Freundschaft und die Kraft der Inspiration in ihrem Unternehmen und ihren Produkten zu vereinen. Kismet unterstützt beispielsweise die Fashion Revolution, die für mehr Transparenz, Nachhaltigkeit und Ethik in der Modeindustrie steht. Ihre Produkte werden in Portugal und Indien hergestellt. Die Kleinstbetriebe suchen sie persönlich aus, um faire Arbeitsbedingungen und eine gute Entlohnung gewährleisten zu können. Die Stoffe sind aus Modal, recyceltem Polyester und Bio-Baumwolle. Eine langlebige Qualität gehört ebenfalls zum Kern der Marke, denn je länger Produkte getragen werden, je weniger Klamotten müssen neu gekauft werden.

Kismet im Test

Ich durfte die Leggins „Ganga“ 7/8 Zebra black&white testen, die ich nicht nur optisch sehr mag. Was mir an ihr besonders gefällt: Sie ist blickdicht, hat (für mich) genau die richtige Beinlänge und einen breiten, bequemen Bund. Die Leggins behält ihre Form und rutscht beim Wechsel zwischen den verschiedenen Asanas nicht, und schneidet auch nicht ein. Das atmungsaktive Hightech Material aus 90% recyceltem Polyester und 10% Elasthan trägt sich angenehm und die Verarbeitung ist echt Klasse. Im kühlen Nass der Ostsee hat sie gut bestanden, genauso wie auf den Bohlen der Terrasse beim Morgen-Yoga. Mit Pulli und Sneakern ist sie zudem auch noch bürotauglich. Apropos Pulli, den Rudra finde ich richtig, richtig schön und wünsche ihn mir direkt zu Weihnachten. :)

 

Yoga als Medizin

Ausgerüstet mit der richtigen Yoga-Klamotte, gibt es also nichts besseres, als so oft es geht in der Natur zu sein und wo immer es geht ein paar Asanas einzuschieben. Ich bin, wie schon öfters geschrieben, mehr der Yin-Typ, also mehr auf der Matte liegend, als stehend. Aber wenn es Asanas gibt, die mir helfen mich zu erden und zu stabilisieren, dann sind es Asanas wie Vrksasana, der Baum, oder Virabhadrasana, der Krieger. Und die dann halt besonders gerne draußen. Zwitschernden Vögeln, der Brandung von Wellen oder dem Rauschen der Baumwipfel zuzuhören, ist dabei für mich wie eine Klangmeditation. Dann können sich die Lungen von ganz alleine weiten und man kann so richtig durchatmen. Wenn jeder Atemzug den Kopf klarer werden lässt und sich Kopf und Körper wie eins fühlen, dann ist das doch die beste Medizin, oder?

 

Namasté

Julie

 

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