3 Tipps für deinen Darm – Wasser, Schokolade und Probiotika!
Na, alles darmgesund bei dir? Trotzdem das Thema Darmgesundheit ein Renner in den letzten zehn Jahren in allen Medien ist, fühlen sich laut einer Umfrage von PrecisionBiotics* nur 16 % der Befragten gut oder sehr gut über Darmgesundheit informiert. Da scheinen die restliche 84 % aber sehr gut dissoziieren zu können, denn an dem Thema kommt man wirklich kaum vorbei. Bei mir eben auch nicht!
Einfach, weil vom Darm aus, quasi alles Wichtige im Körper und Geist gesteuert wird. Und eben nicht nur aus dem Gehirn heraus. Die Darm-Hirn-Achse, die Darm-Haut-Achse – alles ist mir allem verbunden. Von psychischer Gesundheit zum Immunsystem oder eine gute Verdauung, der Darm und seine Bakterien mischen überall mit. Auch wenn es hier primär um den Darm geht, jeder Tipp gilt also für jedes Organ. Unser Körper ist ein fein justiertes Uhrwerk – und wenn es im Darm hakt, hakt es auch oft bei der Haut. Ist die Leber unglücklich, zwickt es wiederum auch im Magen. Dabei ist es im Grunde so einfach, sich artgerecht gesund zu halten. Ausreichend Wasser trinken (sehr individuell, sorge dafür, dass du keinen Durst bekommst), Schokolade essen (ja, richtig!) und darmgesund ernähren. Ach ja. Bewegung hilft auch.
Unser Darm braucht ausreichend Wasser
Klingt wie eine abgedroschene Headline einer Frauenzeitschrift aus den 1990ern, ist aber ein Fakt. Für eine schöne Haut brauchen wir Wasser. Ein zu wenig an Wasser kann zu vorzeitigen Falten im Gesicht führen. Und innerlich vertrocknen wir auch. Unser gesamter Kreislauf benötigt also Wasser, du kennst das vor einer Blutabnahme, da wirst du auch gebeten, ausreichend zu trinken. Und der Darm? Der braucht Wasser, um unsere Nahrung ordentlich aufzuspalten und gemeinsam mit dem Magen die für uns wichtigen Bausteine aus der Nahrung herauszufiltern. Zudem benötigt der Darm eine ordentliche Portion Wasser, um den Nahrungsbrei entspannt durch den gesamten Verdauungsapparat zu bewegen. Trocken bleibt stecken! Auch für das Aufquellen von Ballaststoffen wie Leinsamen oder Flohsamenschalen ist Wasser wichtig. Bei dem Verzehr dieser Produkte wird sogar zu einem besonders großzügigen Schluck geraten. Ich hatte glücklicherweise noch nie Probleme, ausreichend zu trinken. Ich kann eigentlich immer zum Glas greifen – oder zur Flasche. Für unterwegs oder für die Gartenarbeit setze ich dabei auf eine Plastikflasche, obwohl ich sonst nicht so gerne mit Plastik arbeite. Aber Glas ist mir schon zu oft zerbrochen. Und so kommt die SIGG Flasche ins Spiel. Nicht nur ist mir SIGG seit der Schulzeit meiner Tochter eine wohlbekannte Marke (Felix der Hase, Prinzessin Lillifee, Pferde, we had them all …), ich vertraue der Schweizer Marke auch – im Gegensatz zu von mir argwöhnisch betrachteten Anbietern auf Amazon. Denn wenn SIGG angibt, 100 % BPA-freies Material zu nutzen, vertraue ich eben darauf. BPA, eigentlich Bisphenol A, kann wie das Östrogen-Hormon wirken und hat in Tierversuchen schon in kleinen Mengen Organschäden verursacht. Schlimm genug, dass Stoffe überhaupt an Tieren getestet werden, und dann noch mit solchen Ergebnissen. Eine BPA-Flasche kommt mir also nicht ins Haus.
Meine hier vorgestellte SIGG Total Color ONE lässt sich mit nur einer Hand öffnen, was ich gerade während der Gartenarbeit schätze. Auch für unterwegs eignet sich die Flasche, da sie auslaufsicher ist. Und Sprudelwasser verträgt sie auch. Das ist für mich allerdings nicht relevant, nicht gut für den Magen. Für mich besonders relevant ist hingegen der Aspekt Nachhaltigkeit: Das kratzfeste Tritan™ Renew mit 50 % Recyclinganteil, der durch ein ISCC-zertifiziertes Massenbilanzierungsverfahren erreicht wird, ist besonders langlebig. Anders als die Glasflaschen, die ich bereits zerdeppert habe. Zudem ist es wichtig, beim Recyceln im Kreislauf zu bleiben. Plastikflasche zu Plastikflasche ist sehr viel weniger aufwändig, als bspw. Plastikflasche zu Kunstfasern für Kleidung herzustellen.
Ich trinke mein zimmerwarmes Wasser gerne mit Geschmack, aber auf keinen Fall mit Tabs oder künstlichen Aromen in Pulverform. Bei mir gibt es nur frische, ungespritzte Kräuter, Früchte, Kräuter oder Gurke im Wasser. Auch Birne oder Limette ergeben einen tollen Geschmack. Also, ran an die Flasche und ausreichend trinken. Beauty starts from within!
Polyphenole: Schokolade für ein gesundes Darmmikrobiom
Ja, iss gerne Schokolade zum Frühstück! Allerdings bitte nicht im Schoko-Croissant vom Bäcker, hastig auf dem Weg zur Arbeit hinuntergeschlungen. Aber von einer richtig guten Zartbitter-Schokolade ab 70 %, viel besser noch 90 % oder mehr, da darfst du gerne 30 Gramm pro Tag von naschen. Auch zum Frühstück. In Studien hat sich eine vielfältigere Darmflora gezeigt, gute Bakterien konnten sich durch den Genuss von dieser Schokolade sogar vermehren. Aber noch besser und gesünder sind Kakaonibs. Denn die beinhalten die wertvollen Inhaltsstoffe wie Polyphenole, die als Präbiotika wirken. Ebenfalls sind enthalten Flavonoide, Theobromin und Magnesium – aber ohne die Schoki-Zusatzstoffe wie die Kakaobutter, die leider reich an gesättigten Fettsäuren ist. Was bei einem Übermaß zu Herz-Kreislauf und anderen Erkrankungen anderen führen kann. Kakaonibs sind also quasi die gesündeste Schokolade der Welt. Ich weiß noch, wie ich früher im Schokoladenmuseum meine ersten Kakaonibs aß und mich schüttelte, so bitter empfand ich die zerkleinerten Kakaobohnen. Heute empfinde ich sie als eher weich im Geschmack, da ich viele Bitterstoffe wie Chicorée oder Radicchio in meine darmgesunde Ernährung einbaue. Kakaonibs lassen sich auch prima zum Backen verwenden! Meine Kakaonibs beziehe ich von KoRo oder Rossmann EnerBio.
Probiotika – nur mit darmgesunder Ernährung!
Probiotika begleiten uns ebenfalls schon seit einigen Jahren, in der Werbung, in Social Media, in Magazinen. Fleißig wird hier diskutiert: Ob die Einnahme von Probiotika sinnvoll ist, wer davon profitiert und wer nicht und bei wem die Anwendung sogar schädlich sein kann. Ganz ehrlich, das kann dir nur dein Arzt/deine Ärztin sagen. Sowieso sollte niemand Produkte kaufen, ohne zu wissen, ob man sie überhaupt benötigt. Bei Nahrungsergänzungsmittel sollte immer vorher ärztlicher Rat eingeholt werden. Solltest du allerdings den Bedarf haben, so starte bitte erst mit einer darmgesunden Ernährung. Kuriere deinen Darm also erstmal aus. Das ist essenziell, denn auch lebende Bakterienstämme wie die in Alflorex Calcium enthaltenen Bifidobacterium longum können deinem Mikrobiom nichts Gutes tun, wenn Magen und Darmtrakt mit den durch ultra-verarbeitete Lebensmittel verseuchte Bakterien überwuchert sind. Fertigessen wie Müsliriegel, abgepacktes Brot, Pizza, Süßigkeiten können Darmerkrankungen hervorrufen. Da nützt dann auch das Schlucken von Probiotika nichts. Nur wenn diese guten Bakterienstämme auf eine bereits entspannte Flora treffen, können sie wirksam werden. Und dazu gehört eine Entlastungs-Ernährung mit Vollkorn, Ballaststoffen, viel Gemüse, ein bisschen Obst und vor allem: Fermentiertes. Kefir, fermentiertes Sauerkraut, Kombucha – wenn du diese Dinge Step by Step in deine darmfreundliche Ernährung einbaust, können die Bakterienstämme anschließend helfen, deine Darmflora schön stark und widerstandsfähig zu machen. Und eine gute Darmflora wiederum hilft einem gesunden Immunsystem, auch gesund zu bleiben.
Bitte beachten: Dies sind nur Tipps für einen darmgesunden Lebensstil. Dies ersetzt keine fachliche Besatzung. Bei körperlichen Beschwerden immer ärztlichen Rat einholen.
*PresicionBiotics hat über die Verbraucherplattform IPSOS 1.000 Menschen von 18 bis 55+ in einer Umfrage zur Darmgesundheit in Deutschland befragt.
Transparenz: Ich habe die Flasche von Sigg und die Alflorex als Testmuster erhalten. Dies ist keine bezahlte Kooperation, meine Meinung bleibt unberührt.