Im Test: Die Kraft der Algen in der Naturkosmetik-Pflege von Berrichi

Credit: Nariman Mesharrafa / Unsplash

Credit: Nariman Mesharrafa I Unsplash


Die Kraft des Meeres in Kosmetik für empfindliche und sensible Haut? Da bin ich doch gleich dabei! Als Meereskind bis in jede Zelle ist die See für mich seit jeher mit Wohlbefinden verbunden. Am Meer bin ich gesund, fühle mich energievoll und glücklich. Meine Beine waten bei jedem Strandspaziergang im Wasser – egal ob im Juli oder im Januar. Dass Algen als wichtiger Bestandteil eines ausgeklügelten Ökosystems nicht nur innerlich sehr gesund (Hallo, Miso-Lovers), sondern auch in der Kosmetik seit Jahren der Renner sind, ist hinlänglich bekannt. Auch meine bisherige Feuchtigkeits- und Rosazea-Pflege ist mit Algenextrakten. Jetzt gibt’s noch mehr Algen-Power im Natur-Kosmetik Regal: die Marke Berrichi aus Estland mit der Power der Ostsee-Rotalge Furcellaria lubricalis.

Meine sensible Haut ist eine Diva – Wie verträgt sie Algenkosmetik?

Meine Haut mag es kompliziert: Sie braucht reichhaltige Pflege, die auf keinen Fall zu fettig sein darf. Sie braucht Unterstützung gegen den naturgegebenen Alterungsprozess. Sie braucht reizarme Inhaltsstoffe, die die zur Rötung neigende Haut beruhigt. Und sie will keine Parabene, Sulfate, Phthalate oder künstliche Aromen. Kurzum, sie will besonders ausgeklügelte, natürliche Pflege, die natürlich zudem cruelty-free sein muss.

Für mich war die Geschichte hinter der neuen Naturkosmetik-Pflege daher besonders interessant: Die Gründerin Berit Joosep hat selbst eine spezielle Haut und war deshalb auf der Suche nach besonderen Inhaltsstoffen, mit denen sie ihre trockene, allergische Haut sowie ihre Entzündungen heilen konnte. Und sie wurde fündig. Auf Bali fielen ihr die geschmeidigen Hände einiger Fischer auf und diese wiederum hatten den ganzen Tag mit Algen zu tun. Dem forschte sie nach – und Berrichi war geboren.

Algen nutze ich ja auch besonders gerne als Badezusatz. Sie sind Beauty-Alleskönner: voller Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Aminosäuren. Die wiederum spenden tiefgehende Feuchtigkeit, kämpfen gegen Entzündungen (Yay, Psoriasis!), sorgen für den Abtransport von Giftstoffen und sollen die Haut zusätzlich glätten. Also her damit, ihr Testmuster! Mir wurde die Reihe „Age Defence“ als Tages- und Nachtcreme sowie die Augenpflege zur Verfügung gestellt. Zunächst überraschte mich das intensive Orange der Creme, die in einem Glasflakon mit Pumpspender daherkommt. Das Orange ist wirklich sehr stark pigmentiert, so stark, dass man überschüssige Creme nicht an einem weißen Handtuch abstreifen sollte. Der Blick auf die Inhaltsstoffe macht schnell klar, die Rotalge Furcellaria lumbricalis ist der „Pigmentgeber“. Das Tolle an dieser Alge ist ihre Sauberkeit, denn sie speichert keine Schwermetalle. Zudem spendet sie laut aktueller Forschungsergebnisse Feuchtigkeit und neutralisiert freie Radikale. Zusammen mit dem anderen Zauberelixier, der Mikroalge Haematococcus pluvialis Astaxanthin, sollen die im Wirkstoff enthaltenen Antioxidantien – laut Berrichi das weltweit stärkste natürlich vorkommende Antidoxidant - die Kollagenproduktion merklich steigern, das Gleichgewicht der Haut wiederherstellen und die Zeichen von vorzeitiger Hautalterung und Falten mildern. Viele Versprechen, denen ich im Test gerne auf den Grund gehe.

Dre Produkte von der Marke Berrichi mit Inhaltsstoffen der Alge liegen auf einem Strandhafer drapiert

Credit: Berrichi

Die Algen-Produkte von Berrichi im Test

Die gute Nachricht: Meine sehr sensible Haut hat sich nicht beschwert. Keine Couperose-Pustelchen oder Rötungen, keine Spannung und auch kein Jucken. Das ist für mich schon mal ein gutes Zeichen, denn sie reagiert schnell auf vielerlei Dinge, die eigentlich sehr gesund für sie sein sollten. Ich nutze die ergiebige Creme nun bereits seit acht Wochen und habe keinerlei Befindlichkeiten feststellen können. Sensible, allergische Haut also schon mal „check“.

Die Creme selbst hat eine reichhaltige Textur. Die Rezeptur verzichtet auf Silikone, trotzdem fühlt sich die Textur einfach gut an: Sie ist geschmeidig und cremig, lässt sich sehr gut verteilen und zieht schnell ein. Das ist nicht immer so bei Naturkosmetik, liegt aber sicherlich an den eingesetzten Superölen wie Kukuinuss-, Cacay- oder Babassuöl. Ihnen sei es gedankt, dass die Haut sich auch noch lange nach dem Cremen weich und nicht trocken anfühlt und tief genährt wird. Ich mag, dass es auch eine Nachtcreme gibt. So fühle ich mich rund um die Uhr gut gepflegt. Die Augencreme hat eine relativ leichte Textur, sie nutze ich morgens und abends, klopfe sie vorsichtig rund um die Augenpartie ein. Interessant ist der Geruch. Man riecht ein bisschen das Meer, aber nicht unangenehm.

Ich kämpfe normalerweise mit zu trockener Haut und habe nach der Pflege mit der „Age Defence“ das Gefühl, dass die Trockenheit sich nachgelassen hätte. Ich nehme mal mehr, mal weniger auf die Fingerspitzen und massiere die Creme sanft ein. Die Haut fühlt sich danach samtig an. Das vollmundige Versprechen auf der Website, die Haut würde sich Stück für Stück verbessern – bis hin zur mehr Elastizität und Festigkeit inklusive reduzierter Falten –, kann ich allerdings bisher nicht feststellen. Aber wie gesagt, eine Verbesserung der Trockenheit auf jeden Fall und das ist für mich schon mal sehr angenehm. Zudem war ich zwischendurch bei meiner Kosmetikerin, die keine Klagen hatte. Keine trockenen Stellen und nur wenig Ausreinigung – ein klarer Pluspunkt der derzeitigen Pflege. Neu ist der passende Reinigungsschaum, den ich aber noch nicht getestet habe. Ich würde mir noch ein auf die Serie abgestimmtes Serum wünschen, das ich partiell oder als Power-Pflege einsetzen kann. Auch ein Feuchtigkeitsspray für zwischendurch kann ich mir gut vorstellen.

Lustig finde ich die Idee des Flaschen-Recyclings. Man sendet seine leeren Flaschen ein (alle Infos gibt es hier auf der Webpage nachzulesen) und aus den recycelten Materialien werden dann von dem estnischen Unternehmen Neular neue und langlebige Terrassendielen gebaut. Für diese gute Tat erhält man einen Rabattcode für den nächsten Einkauf. Top!

Fazit

Die Pflege tut meiner anspruchsvollen Haut gut. Nach wenigen Wochen kann ich noch keine Wunder feststellen, doch meine Haut ist weniger trocken. Sie juckt nicht, reagierte nicht mit einem Rosazea-Schub und hat sowohl Sonne als Wind gut ausgehalten. Mehr zu den Produkten und Preisen gibt es hier: berrichi.de




Hinweis: Es handelt sich bei diesem Beitrag nicht um eine bezahlte Kooperation, mir wurden lediglich die Produkte zur Verfügung gestellt. Meinung ist meine eigene! <3

Zurück
Zurück

Psychologie und Klimawandel – Katharina van Bronswijk (Psychologist For Future) im Interview

Weiter
Weiter

Nachhaltig Putzen: everdrop und Twentyless im Test. Plus: Bio-Haushaltshelfer