Wir sind nicht mehr krisenfest! BetterHelp kann uns ermutigen.

Eine Frau sitzt lächelnd auf einem Sofa und tippt in einen Laptop

Credit: BetterHelp

 

Ihr habt es mitbekommen: Die Kassenärztliche Vereinigung will tief in die Autonomie von Psychotherapeut*innen eingreifen – und unter anderem sogar Honorarkürzungen vornehmen. Was das im schlimmsten Fall bedeutet? Noch weniger Therapieplätze. Dabei wächst der Bedarf ohnehin schon seit Jahren.


Wobei: Immer mehr Therapeut*innen berichten mir gleichzeitig, dass sie Menschen nach einem Erstgespräch wieder nach Hause schicken. Nicht, weil sie ihnen nicht helfen wollen. Sondern weil diese Menschen keine Therapie brauchen – sondern eher eine Lebensberatung. Jemanden, der zuhört, einordnet, neue Perspektiven öffnet. Solche Lebenskrisen können zum Beispiel sein:

- Angst vor einem neuen Job-Start – oder nach einem Jobverlust
- Probleme mit dem Selbstwertgefühl
- Beziehungsprobleme
- Diffuse Ängste
- Trauer
- Das Gefühl von „Alles ist eigentlich gut, aber irgendwas stimmt nicht“
- Die Midlife-Crisis.

Das sind ganz normale Herausforderungen des Lebens. Und manchmal brauchen Menschen mehr als nur Zeit und ein paar Gespräche mit lieben Menschen. Dann kann eine Online-Beratungsstelle wie BetterHelp helfen. Unkompliziert, digital und mit gut ausgebildeten Berater*innen.

 
Die Better-Help Beraterin Darlene-Anne Heinrich blickt in die Kamera

Credit: Darlene-Anne Heinrich

 

Denn ich persönlich würde mich nicht einfach an irgendeinen Coach um die Ecke wenden – oder an jemanden, der mir auf LinkedIn oder Instagram eine Massennachricht schickt. Hell, no! Eine gute Ausbildung ist für mich bei Menschen, denen ich meine Probleme anvertraue, absolut essenziell. Ich würde da nur auf Menschen wie Darlene-Anne Heinrich, psychologische Beraterin bei BetterHelp & Therapeutin bei Gefühlswelt setzen. Deshalb stelle ich euch BetterHelp ganz frank und frei vor – und nicht im Rahmen einer bezahlten Kooperation. Weil ich es gut finde, wenn Menschen schnell eine Anlaufstelle finden. Und auch – da bin ich ehrlich – weil ich möchte, dass die kostbaren Therapieplätze für Menschen reserviert bleiben, die echten Therapiebedarf haben. Die ein Trauma erlebt haben. Die unter schweren Sozialängsten leiden. Die an einer Depression erkrankt sind.

 
Eine Frau im beigen Cardigan hält eine Tasse in der Hand und schaut auf ihr Handy, wo sie eine Sitzung mit BetterHelp hat

Credit: BetterHelp

 

Wir haben nicht mehr Stress. Wir fühlen ihn nur anders!

Dass viele Menschen heute weniger resilient sind, ist gut belegt. Raffael Kalisch vom Deutschen Resilienz Zentrum an der Mainzer Universitätsmedizin sagte dazu der dpa:

Ich glaube nicht, dass die Stressoren steigen … Ich glaube, dass sich unsere Wahrnehmung, unsere Bewertung verändert hat. Wir sind ein bisschen anfälliger geworden.“

Und weiter:

Heute haben wir eine Verdichtung, den Informationsüberfluss, die Wahlmöglichkeiten. Das heißt aber nicht, dass die Stressoren generell mehr werden, dass es schlimmer oder schlechter wird.“

Zum Vergleich:

Wir hatten in den 80er Jahren den Kalten Krieg, Angst vor Waldsterben, Atomkatastrophen, wesentlich höhere Kriminalitätsraten – und anders als früher studieren Sie heute an der Uni und wissen, dass Sie auf jeden Fall einen Job bekommen.

Gut, das mit dem Job weiß ich jetzt nicht. Aber ich weiß, die Welt ist schneller geworden. Was früher weit weg schien, ist heute 24/7 auf allen Screens abrufbar. Waren es früher die Abendnachrichten, ist es heute TikTok, dass uns innerhalb von Sekunden in jedes Krisengebiet der Welt befördert. Das lässt uns schlechter abschalten. Unser System reagiert – mit weniger Widerstandskraft und größeren Katastrophisieren-Szenarien im Hirn. Und genau dann begegnen wir den Herausforderungen des Lebens geschwächt. Eine gute Beratung kann helfen, wieder krisenfest zu werden. Oder als Überbrückung dienen, bis einer der begehrten Therapieplätze gefunden ist. ❤️‍🩹

 
 

Vom Fragebogen zum Berater*in-Match bei BetterHelp

Wie findet man heraus, ob BetterHelp die richtige Anlaufstelle ist? Easy: Bei BetterHelp wird man anhand eines Fragebogens auf Herz und Nieren geprüft – oder besser: auf Seele und Psyche.

Der Fragebogen fragt klassische Symptome psychischer Erkrankungen ab: Wie schläft man? Wie ist das Essverhalten, die Konzentrationsfähigkeit? Gibt es Gedanken an Suizid? Gleichzeitig geht es um individuelle Präferenzen: Soll die beratende Person aus der LGBTQ+-Community kommen? Lieber ein einfühlsamer männlicher Berater oder eine eher direkte Frau oder andersherum? Ist gar ein religiöser Hintergrund vonnöten? Diese Fragen sind so wertvoll – denn wer schon mal nach einem Therapieplatz gesucht hat, kennt das: Man sitzt im Erstgespräch und denkt nur: Hilfe, schnell weg hier. Wer übrigens meine Erfahrung aus zwanzig Jahre Therapie und durchaus wunderlichen Therapeut*inne nachlesen mag, kann das in diesem „Weirdos und Healer“ Blogpost gerne tun! Lachen ausdrücklich erlaubt!

Der Fragebogen dient also einerseits dazu, dich zu verstehen. Andererseits hilft er BetterHelp einzuschätzen, was du wirklich brauchst. Denn klar gehen auch dort die roten Alarmlämpchen an, wenn jemand dringend eine ärztliche Anbindung braucht. Dann wird nicht einfach weitergemacht – sondern möglicherweise ermutigt, sich an eine Psychiater*in zu wenden. Blinkt das grüne Lämpchen, beginnt der nächste Schritt: Du wirst gematcht.

 
Eine Frau blickt in einen Rechner, wo eine Beratungs-Sitzung von BetterHelp zu sehen ist

Credit: BetterHelp

 

Wer sind die Berater*innen bei BetterHelp?

Die Berater*innen bei BetterHelp sind ausgebildete Fachkräfte – keine dieser obskuren Coaches, die sich einfach über Nacht ein Zertifikat ausgedruckt haben. Ich habe mit Darlene gesprochen, die als Sexual- und Paarberaterin arbeitet und sich bei BetterHelp auf das Beziehungsspektrum spezialisiert hat. Sie beschreibt, dass die Beratungen in der Regel 45 Minuten dauern – manchmal auch 30 – und dass das erste Gespräch vor allem dem Kennenlernen und dem Aufbau von Vertrauen dient.

Ihr Ansatz: strukturiert, aber flexibel. Eine Sitzung beginnt damit, den aktuellen Zustand zu beschreiben – was ist gerade los, was beschäftigt mich? Dann geht es darum, zentrale Themen zu vertiefen, Muster einzuordnen und am Ende der Sitzung konkrete Impulse für den Alltag mitzunehmen. Handlungsorientiert. Kein endloses Analysieren ohne Ergebnis.

Und das Digitale? Darlene betont, dass viele Klient*innen die Online-Form als niedrigschwelliger erleben. Man öffnet sich schneller. Man muss nicht durch den Stau fahren, um pünktlich zum Termin zu kommen. Ich kann das gut nachvollziehen – ich selbst bevorzuge digitale Formate, besonders bei sensiblen Themen. Ich würde auch gerne mit Darlene digital arbeiten 😍

 
 

Kann mir BetterHelp echt helfen?

Darlene hat es im Gespräch sehr treffend zusammengefasst:

Grundlegend sind Menschen für die Plattform geeignet, die sich in irgendeiner Form in belastenden Lebensphasen befinden oder sich selbst vielleicht auch einfach besser verstehen möchten. Also alle, die gerade mit Themen zu tun haben wie Ängsten, Unsicherheit, Stress, Übergängen im Leben."

Wichtig ist die Abgrenzung: BetterHelp ist keine Notfallnummer . Wer in einer akuten Krise ist, suizidgefährdet ist oder an einer schweren psychischen Erkrankung leidet, braucht eine engmaschigere, persönliche Versorgung vor Ort. Dasselbe gilt für Menschen mit diagnostizierten Zuständen wie einer Sozialphobie – das ist etwas anderes als Prüfungsangst oder Lampenfieber.

Sollte sich im Verlauf der Beratung herausstellen, dass doch mehr Unterstützung nötig ist, lässt dich BetterHelp damit nicht allein. Die Beratung kann gezielt darauf ausgerichtet werden, den Weg in eine Therapie zu ebnen – denn viele Menschen wissen schlicht nicht, wo und wie sie Hilfe finden können.

Und ein Aufruf an Unternehmer*innen: Mentale Gesundheit ist längst kein rein privates Thema mehr – und das Erkennen immer mehr Arbeitgeber*innen. BetterHelp bietet auch Unternehmen die Möglichkeit, ihren Mitarbeitenden Zugang zur Plattform zu ermöglichen. So viel mehr Wert als die Snackbox. Wenn Unternehmen starke, resiliente Mitarbeitende möchten, dann ist es doch logisch, den Mitarbeitenden auch professionelle Hilfe – quasi betriebliche Mindfulness anzubieten.

Das finde ich einen klugen Ansatz. Denn wie viele Menschen sitzen gerade in ihrem Büro und kämpfen mit Dingen, die sie ausbremsen – Stress, Konflikte, das Gefühl, nicht mehr zu können – und tun nichts, weil der Weg zur Hilfe zu weit oder zu kompliziert erscheint? Ein niedrigschwelliges digitales Angebot, das der Arbeitgeber zur Verfügung stellt, kann da einen echten Unterschied machen. Gesunde Mitarbeiter*innen equal gesundes Business.


Mein Fazit zu BetterHelp

Also: bei BetterHelp mag für einige Menschen das Manko die Bezahlung sein. Nur eher privilegierte Menschen können BetterHelp nutzen. Und Gesundheit ist leider schon immer etwas für Privilegierte gewesen. Wer aber Hilfe sucht, wer sich vielleicht die Stunden anspart, sich zum Geburtstag wünscht oder sie einfach auch so zahlen kann, dem lege ich dieses Angebot dringend ans Herz. Es ist keine Therapie. Es ist eine wertvolle Hilfe für die individuelle Handlungsorientierung in Lebenskrisen. Gemeinsam ist man weniger allein!

Alle Infos zu BetterHelp findest du auf der Webpage:: betterhelp.com/de

 
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