Drama, Baby: Mein Leben mit der histrionischen Persönlichkeitsstörung
Die histrionische Persönlichkeitsstörung (HPS) ist gekennzeichnet durch egozentrisches, dramatisch-theatralisches, manipulatives und extravertiertes Verhalten. Typisch sind extremes Streben nach Beachtung, übertriebene Emotionalität und eine Inszenierung sozialer Interaktion. Die HPS wird daher zu den „dramatisch-emotionalen Persönlichkeitsstörungen“ in Cluster B gezählt.
Ihre Häufigkeit beträgt etwa 0,83 Prozent in der Allgemeinbevölkerung. Es gibt einen Altershöhepunkt zwischen 18 und 29 Jahren mit einer darauffolgenden altersabhängigen Abnahme. Quelle: Wikipedia
Mit Anfang dreißig diagnostizierte mir ein Tiefenpsychologe eine histrionische Persönlichkeitsstörung bzw. die Tendenz zu dieser. Die histrionische Persönlichkeitsstörung will heute so gar nicht mehr genannt werden, die Hysterie im Wort habe einen abwertenden Charakter. In diese Schublade möchte die WHO nicht mehr einsortieren. Das sei mir egal, ich war jedenfalls eindeutig hysterisch. Auch wenn ich nur teilweise den Merkmalen der Histrionie entsprach, so fühle ich mich der Diagnose doch recht verbunden, finde mich in ihr wieder.
Aber vielleicht klingt das Ganze ohne Störung besser. Also: Meine histrionische Persönlichkeit hat sich aufgrund meiner Biografie gebildet. Meine Biografie im Schnelldurchlauf: Kindheit in der Punk-Szene – frühkindlicher Missbrauch – Gewalt – Drogen – Verwahrlosung – Suizid der Mutter – Pflegeeltern. Und als ich da landete, war ich gerade mal neun Jahre alt. Die Klaviatur der Kinderpsyche kann bei dem Erleben traumatischer Situationen zwischen bestimmten Überlebensstrategien auswählen. Meine hatte sich für die Hysterie entschieden. Dankenswerterweise. Ich hätte ja auch zur potenziellen Serienmörderin heranwachsen können. Und das passte ja auch, denn um mich herum herrschte auch nur Hysterie, und ich als kleiner Mensch musste sehr, sehr laut werden, um überhaupt gesehen oder gehört zu werden. Also blieb meine Psyche dabei. Laut gleich Leben. Ich war emotional, ich habe dramatisiert, ich war laut und theatralisch. Das hat auch seine guten Seiten gehabt. Ich habe ja auch nur die Tendenzen zu der Persönlichkeitsstruktur. Denn weder lasse ich mich leicht beeinflussen noch vertrete ich nur eine vage Meinung. Im Gegenteil, ich war immer schon sehr charakterfest, mit ausgeprägten moralischen Werten. Ich war auch nie provokant-verführerisch. Aber, ja, ich war manipulativ und ich hatte deutliche egozentrische Merkmale. Das zeigte sich vor allem ab der Pubertät.
Wo bitte geht’s zur Bühne? Die Theatralik als Rettung im Teenie-Alter
Ich war 13, als die 1990er begannen. Leider war die Kinder- und Jugendtherapie noch kein großes Thema. Ich war damals schon extrem PTBS-auffällig, aber niemand hat mich zu einer Therapie geschickt. Schade, das hätte meiner Umwelt und mir vieles erspart. So blieb mir nur, mit voller Wucht und durchgeknallten Hormonen in die Welt zu schießen. Ob auf Geburtstagen anderer Mädchen, oder in der Schule, stets suchte ich den Mittelpunkt. Ich heulte oft und gerne, kein Wunder bei dieser Biografie, doch eigentlich diente das Weinen vor allem dem Beachtetwerden. Wenn deine Eltern dich verlassen, nicht wollen, ist das für ein Kind ein hartes Brett. Du suchst dir die Beachtung woanders. Und das geht besonders gut mit Weinen, denn Trösten ist die liebevollste Zuwendung überhaupt. Nur nutzt sich das ab. Ich war schnell und oft verknallt. Und: Jungs waren auch oft und schnell verknallt in mich. Das war hilfreich, das war wichtig. Der boys gaze war Auftrieb für mich. Wie eine Validierung: Du bist liebenswürdig, interessant, du darfst sein. Ich war laut, ich war flirty, ich nahm an allem teil, was die Schule mir bot. Theatergruppe, Schülerzeitung, Schülerrat. Mit dem Walkman auf den Ohren auf dem Schulhof tanzen. Alle Teenies flippen ja mehr oder weniger aus, aber bei mir krachte es immer ein wenig mehr.
Dabei hatte ich unverschämtes Glück. Ich probierte „Zug-Surfen“, aber in der Hasen-Version, denn ich setzte mich von innen in das Fenster (ja, in den 1990ern hatten Züge noch herunterschiebbare Fenster), hängte mich also nur mit dem Oberkörper rückwärtsgewandt aus dem Fenster und nannte das Bahn-Surfen. Solche und ähnliche Situationen probierte ich ständig aus. Immerzu musste ich im Mittelpunkt stehen, immer große Geschichten erzählen können. Dabei bin ich weder mutig noch adventurous. Es ging eigentlich immer darum, die Schippe cooler zu sein, als andere Kids. Aber halt leider nicht wirklich cool, nur so gewollt. Kurzum: Die Schutzengel waren immerzu bereit. Ich war gar nicht besonders frühreif, den ersten echten Sex gab es mit 17, vorher wurde nur gefummelt. Besonders promiskuitiv war ich auch nie, One-Night-Stand nicht mein Ding. Lieber Situationships und dramatische Kennlernphasen. So nennt man heute Affären. If you know, you know. Dabei steht die histrionische Person für: „In Kontakten zu anderen verhalten sie sich oft unangemessen sexuell-verführerisch oder provokant.“ Das traf nicht auf mich zu. Ich war schon sehr flirty, aber niemals provokant. Wobei: die Persönlichkeitsstörung an sich soll sich auch erst so richtig im erwachsene Alter zeigen.
Beats per Emotion: Musik was my first love
Ich war hyperemotional. Wenn ich mich freute, sprang ich kreischend in die Luft. Wenn mal was schiefging, lag ich heulend auf dem Boden. Die Mitte gab es kaum. Und nein, ich wurde weder mit Borderline, noch mit bipolarer Störung Diagnostiziert. Meine Histrionie und mein ganz ureigener Charakter sind einfach sehr „on“. Ich saugte das Leben auf, verbrachte viele, viele glückliche Stunden mit der besten Freundin, und allgemein hatte ich mein Leben lang immer sehr starke, langjährige Freundschaften. Viele davon bis heute. 🫶🏻
Hätte man meine emotionale Instabilität und den Drang auf die Bühne mal frühzeitig erkannt und mich in eine Bühnenausbildung geschickt … Menschen mit dieser Persönlichkeit landen oft später im Leben auf der Bühne, vor der Kamera, bei Film und Fernsehen. Ich hätte diese Bühne nutzen können, um zu lernen, meine sprudelnden Emotionen sinnvoll einsetzen zu können. Sie zu zähmen und zu kanalisieren. Sie bewusst einzusetzen. Und zu blocken. Hat aber keine/r, und so musste ich diese Bühne selbst suchen. Ich fand sie in der Musik. Musik ist tatsächlich seit Kindertagen ein Riesending gewesen. Darüber habe ich hier auch schon geschrieben, lies gerne mal rein.
Egal, ob Rap-Musik oder Rave, die Teenie-Jahre waren geprägt von völliger Hingabe und Begeisterung. Rave-Partys waren für Menschen wie mich gemacht. Extreme Outfits, Ecstasy, wummernde Bässe. Als hätte mein schon völlig überdrehtes Nervensystem diese Reize noch gebraucht. Doch ich nahm alles mit, schwamm auf dieser Welle, zog über den Ku’damm bei der Loveparade 1993 und war quasi jedes Wochenende in meinem Wohnzimmer, dem Hanomag-Gelände in Hannover, zu Gast. Es war großartig. Und großartig scheiße für meine angespannten Nerven. Ruhe und Routinen hätte ich gebraucht. Aber weiß das eine durchgeknallte 16-Jährige?
Und so zog ich, junges Ding, weiter von Party zu Party, von neuem Reiz zu neuem Reiz – und landete schließlich in einem halbjährigen Redaktionspraktikum beim Stadtmagazin Schädelspalter (einer hannoverschen Institution!). Meine Mutter hatte zu Lebzeiten hier bereits in der Redaktion gearbeitet und die Redaktion war ein mir wohl vertrautes Terrain. Und von dort aus ging es dann mit süßen 19 direkt nach Köln, zum Start ins Berufsleben. Leider nicht geruhsam bei der Post als Beamtin, sondern straight in die krawallige Musikindustrie.
Der Schreibtisch im Nachtleben
Ich packte also meine sieben Sachen und zog in meine erste Wohnung im beschaulichen Stadtteil Dellbrück ins sonst so quirlige Köln. Dort machte ich zunächst ein Praktikum beim kleinen Hip-Hop-Label. Eine Offenbarung: Ich sollte CDs zu Redaktionen schicken und dann telefonisch nachhaken, ob die Musik im Heft erscheinen wird? Ich durfte am Telefon über Musik reden – und das wurde bezahlt? Ich glaubte es kaum. Reden fiel mir immer schon leicht und Musik war ein zentraler Bestandteil meines Lebens. Also ran an die Hörer und lostelefoniert. Ich sog auch die neue Stadt auf. Ich liebte das neue, komplett freie Leben. Liebte das Alleinwohnen und diese kleine Rumpelbude. Einsam? Nie, nicht eine Sekunde lang. Passt auch nicht zur quirligen Julie.
Ich suchte mir dann direkt noch in Köln einen Ausbildungsplatz als Werbekauffrau – in einer Agentur für Black-Music-Promotion. Die Ausbildung war offen gesagt wenig Ausbildung, dafür viel billige Arbeitskraft. Aber das war egal, mein Charakter wurde gefüttert: Work, Work, Work! Ich war knapp zwanzig Jahre alt und hatte den Hut auf für unsere drei Außenbüros. Einer saß in Berlin, eine im Süden und einer im Norden. Und zusammen stemmten wir gemeinsam mit meinen wundervollen, heiß geliebten Kolleginnen Verena und Näsch die Radio- und Pressearbeit für die Künstler*innen, die uns die großen Labels zuschoben. Ich promotete – aus heutiger Sicht leeeeeider, aber damals der absolute Traum – die erste Single von Puff Daddy. Wir veranstalteten den ersten Showcase von OutKast in Deutschland. Ich fuhr mit dem Zug in alle möglichen deutschen Städte, zu Radiostationen und Stadtmagazinen. Wir standen regelmäßig bei VIVA in den Redaktionsräumen. Es war ein Traum, ich saugte, saugte, saugte alles aus diesem Leben heraus. Drama? Ja, das gab es. Aber: schon deutlich weniger. Und am Wochenende arbeitete ich im Technoclub in Düsseldorf an der Bar, ich musste mich ja finanzieren. Ich war also permanent on. Und ich liebte es. Ich wollte steil Karriere machen, bis 30 wollte ich mir eine Million erwirtschaftet haben. Mein Antrieb: höher, weiter, schneller. Raus aus dem Schmuddelkind-Milieu, in dem ich mich gefühlt noch befand. Obwohl ich mit neun da raus geholt wurde, es klebte und haftete immer noch an mir. Man merkte mir das an. Meine snobby Mitschülerinnen (das muss ich nicht gendern, das waren nur die doofen Tussis), die noch brav zuhause wohnten, in klassischen Agenturen lernten, Perlenohrringe trugen, schauten regelmäßig von oben auf mich herab. Ich fand das durchaus nicht schön, es war mir auch nicht egal. Ich fing an, mich immer mehr zu beobachten. Wo war ich zu laut, wo zu forsch? Wo hätte ich lernen können, wie man die Theatralik besser im Zaum hält, wo ich die Klappe halten kann?
Dank meiner Hip-Hop-Expertise holte mich – mit blutjungen 22 Jahren – dann das Label Motor Music als damals jüngste PR-Promoterin eines Majorlabels zu sich. Kein Label hätte besser zu mir gepasst. Denn Motor war das progressivste Label zu der Zeit und hielt wirklich großartige Künstler*innen. Und eine ganz wundervolle Kollegin, die ich heute noch liebe, Shout out, Yvo! Und durch den Merger mit Universal dann auch die Großen der Zeit. Ich arbeitete fortan mit Künstler*innen wie Eminem, Dr. Dre, Nelly Furtado, den Beginnern, Marilyn Manson, Limp Bizkit, Jordan Knight und so vielen mehr. Ich war wochenlang mit der Bloodhound Gang in Deutschland unterwegs, ich flog nach L. A. und Madrid, ich stand öfter in der Redaktion der BRAVO, als im elterlichen Wohnzimmer.
Benjamin von Stuckrad-Barre hatte einige Zeit zuvor an meinem Schreibtisch im Motor-Office als Product Manager gesessen und beschrieb den Job später als „Schreibtisch im Nachtleben“ und exakt das war es. Ich war krawallig und lebendig, ich brannte an allen Ecken. Ich war schnell begeisterungsfähig und konnte Menschen schnell begeistern für Künstler*innen. Ich war vielen oft viel zu viel – aber in der Musikindustrie sind viele oft viel zu viel, du fällst oft gar nicht auf. Und wenn, dann ist das auch egal. Der nächste Kollege, die nächste Kollegin fällt durch noch eine wildere Aktion auf. Daily Mayhem! Ein Traum für die histrionischen Anteile in mir. Ich schlug sonntags und an Feiertagen im Büro auf, einfach, weil ich den Job mochte und liegengebliebenes wegarbeiten wollte. Wenn ich auf Tour war, wankte ich oft erst um 4 Uhr nachts ins Hotel und stand um 9 Uhr an der Rezeption, und empfing Journalist*innen zum Interview. Der Schreibtisch im Nachtleben. Nach der Motor-Music-Phase arbeitete ich bei beschaulicheren Labels, noch viele Jahre. Das war auch wundervoll, fütterte aber die Affen in meinem Kopf deutlich weniger. Ich war also jetzt Histrionie light. Immer noch auffallend, aber etwas domestiziert. Die goldenen Zeiten der Industrie waren vorbei, der große Rausch auch. Die Industrie stellte sich um. Und mit ihr, ich mich. Ich dachte, es wäre eine gute Sache, mit Anfang dreißig auf Agenturseite zu wechseln und fortan in Agenturen als Public-Relations-Beraterin zu arbeiten.
Spoiler: Das war keine gute Idee. In Agenturen wird man gehetzt, bis die Schwarte kracht. Der Kunde ist König! Und gleich dahinter kommt deine jeweilige Führungskraft. Ehrlich, in Agenturen habe ich Dinge erlebt, die arbeitsgerichtswürdig sind. Die Jahre in Agenturen jedenfalls waren dann das Ende, es kam zu meinem ganz großen Burn-out, von dem ich mich nie wieder erholen werde. Dazu schrieb ich an vielerlei Stellen hier ausführlich.
Kreisch, heul, lieben, repeat – ich in Beziehungen
Ich reiße das Thema nur kurz an. Ich habe Daddy-Issues. Ich habe Histrionie. Ich betrieb Traumabonding. Ich war also eine richtig anstrengende Freundin. Die sich auch immerzu die richtig anstrengenden Partner dafür aussuchte. Ich hatte zero Vertrauen in Männer und suchte mir ständig Männer aus, die bereits fremdgingen oder es innerhalb unserer Beziehung noch taten. Ich re-kreierte also permanent die toxische, gewaltvolle Beziehung meiner Mutter zu meinem Stiefvater. Im Loop. Und saß dann heulend in der Therapie und ehrlich, ich wäre nicht entzürnt, wenn der Therapeut innerlich die Augen gerollt und bei sich gedacht hätte: „Nicht schon wieder." Ich war die Dramaqueen, die unzählige Nächte schrie und heulte, ich schnüffelte hinter den Typen her, fand meistens auch was, es ging von vorn los. Kreisch, Drama, heul, Drama. So, so, so ungesund. Aber der Weg da heraus war wirklich wahnsinnig anstrengend. Das habe ich nur mithilfe meiner zwanzig Jahre Therapie geschafft. Kannst du hier nachlesen.
Wer auch immer wieder seine Situation wiederholt, dem möchte ich die Schemata-Therapie ans Herz legen. Sobald ich mein Schema geändert hatte, hatte ich die ruhigste, entspannteste Beziehung meines Lebens. Aber schon auch interessant, wie Männer auf histrionische Frauen reagieren. Mich zumindest umflatterten sie wie die Motte das Licht, und besonders Red Flags scheinen sich richtiggehend vom Nektar des Dramas zu ernähren. Sauf, saug, saug.
Auch als Freundin war ich dramatisch. Ich war auch manipulativ. Ich war auch egozentrisch. Das ist nicht schön, das schreibt sich auch nicht locker von der Hand. Aber wenn ich etwas von mir sagen kann, dann ist es: Ich bin extrem selbstreflektiert. Ich kenne meine negativen Seiten genau – ohne mich dafür zu bestrafen. Konstruktive Kritik ist ok. Mein Stiefvater hat mir diese Seiten eingeprügelt, dafür kann ich nichts. Aber als erwachsener Mensch muss ich zumindest versuchen, die Verantwortung für mein Handeln zu tragen und an mir zu arbeiten. Diese manipulative Seite kommt auch heute noch vor. Aber ich erkenne sie, halte sie im Zaum. Dafür liebte ich alle Freundinnen mit Haut und Haar und war immer zutiefst loyal, immer da, immer bereit, für diese Freundinnen zu kämpfen oder Dinge zu regeln. Und ich kann mich entschuldigen. Wichtig!
Ich war hysterisch. Und das hat mir das Leben gerettet.
Sagen wir mal so. Dank meiner ausführlichen Therapieerfahrung habe ich die negativen Seiten im Griff. Manipulation, Egozentrik, Theatralik – das alles ist kein großes Thema mehr. Ich bin ja auch viel zu müde! Aber die positiven Seiten, diese Lebenslust und Neugier, die kreative Seite. Die ist geblieben. Der Blog ist mein kreativer Kanal. Und ich kann mich weiterhin in Themen stürzen und mich begeistern. Wie zuletzt für den Eiskunstläufer Ilia Malinin. Oder mein aktuelles Lieblingsthema Afrika, in dessen Geschichte ich mich gerade knietief einlese. Ich habe also gelernt, mich zu regulieren. Das geht, mithilfe von Therapien, mit Yoga und Meditation, mit der Veränderung der toxischen Lebensumstände.
Nicht alles an meiner Persönlichkeit ist die Histrionie gewesen. Einiges war einfach mein angeborener Charakter. Ich habe meinen Frieden gemacht, mit der Histrionie. Ich danke ihr, dass sie mich als Überlebensstrategie hat leben lassen. Sie hat mir viele, viele gute Stunden beschert. Ich wünsche mir für alle traumatisierten Kinder und Jugendlichen einen guten Therapieplatz – bitte unterzeichne deshalb hier eine wichtige Petition, für den freien Zugang zur Therapie. Denn wer im Kindes- und Jugendalter Hilfe findet, der kann zu einem gesunden erwachsenen Menschen heranwachsen. Danke!